Schluss mit dem krieg im jemen

23.03.2019 in Berlin - Mahnwache für Frieden im Jemen

Ab 26. März 2019 geht der völkerrechtswidrige Krieg einer internationalen Kriegskoalition – angeführt von Bin Salmann - dem Kronprinzen von Saudi Arabien mit Unterstützung fast sämtlicher westlicher Industrie- und NATO-Mächte, in sein fünftes Jahr. 

 

Die Friedensinitiative Stop the WAR in Yemen - gegründet im Februar 2017 in Berlin-Brandenburg, ruft zum 23. März 2019 alle Jemeniten*innen die in Deutschland leben, Friedensaktivisten und -initiativen, Kulturverbände bzw. alle friedliebenden Menschen auf, in Berlin gemeinsam laut und friedlich ihre Stimmen gegen den Krieg im Jemen zu erheben und unsere Forderungen zu unterstützen:

  • sofortiger und kompletter Stopp westlicher Rüstungsgüter an alle Länder die am Krieg gegen den Jemen beteiligt sind, so wie es am 03.10.2018 Abgeordnete des Europäischen Parlaments nach GASP 2008/944  beschlossen (Entschließung des Europäischen Parlaments zur Lage im Jemen - siehe W20)
  • sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen der saudischen Kriegskoalition gegen den Jemen
  • sofortige Einstellung aller Unterstützungsleistungen der saudischen Kriegskoalition durch die westlichen Industrie- und NATO-Staaten.

Veranstalter: Stop the WAR in Yemen

23.03.2019 (Samstag)

15:00 bis 18:00 Uhr

Pariser Platz

Unter den Linden

10117 Berlin

(zwischen den Botschaften der USA und Frankreich)

 

Hintergründe - Saudi Arabien und seine Kriegskoalition

Facebook - Stop the WAR in Yemen - Mahnwache für Frieden

Routenplaner Google-Maps

Pariser Platz - zwischen den Botschaften USA & Frankreich
Pariser Platz - zwischen den Botschaften USA & Frankreich

2018 - deutsche Rüstungsexporte an die saudische Kriegskoaltion und saudische Angriffe auf Nordjemen

23.03.2019 - Unsere Redner zur Jemen-Solidaritätskundgebung in Berlin

23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner: Mohammed Al-Shehari - Jemen von Insan e.V.
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner: Mohammed Abo Taleb - Insan e.V.
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner Dada Madhuvidyananda - Menschliche Welt
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner: Jürgen Möbius - Oganisatoren-Team Berliner Mahnwachen
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner: Hussein Zaid - Insan e.V..
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner Dominik Laur - Menschliche Welt, Kandidat Europawahlen
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Redner - Ayesh Alsanady, Jemen - Insan e.V.
23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - Rednerin: Elke Fimmen - Schiller-Institut

Dauer: 01:08:00

Übersetzungen Reden - Arabisch & Englisch → Deutsch

Redebeiträge Mathias Tretschog - komplett (D)

23.03.2019 - Berlin: Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag saudischer Krieg gegen den Jemen - PDF-Download - alle Reden von Mathias Tretschog
PDF-Download - alle Reden von Mathias Tretschog

Redebeiträge Arabisch → Übersetzung Deutsch

Redebeiträge Englisch → Übersetzung Deutsch


Impressionen - Berlin * Sanaa * Brüssel * Stockholm

Berlin

23.03.2019 - Berlin, Pariser Platz - Solidaritätskundgebung zum 4. Jahrestag Beginn der saudischen Aggression gegen den Jemen

Sanaa

Brüssel

Stockholm

Stop the WAR in Yemen zu Gast bei NuoVisoTV

Sendung vom 06.12.2018

Mathias Tretschog und Dr. Ali Al-Zakami zu Gast bei Norbert Fleischer von NuoVisoTV

Mathias Tretschog (Dauer: 01:01:38)

Dr. Ali Al Zakami (Dauer: 01:05:02)


16.04.2015, Tacoma/USA - Offener Protest-Brief von Jemen-Gelehrten

MERIP - Forschungs- und Informationsprojekt für den Nahen Osten: Kritische Erfassung des Nahen Ostens seit 1971

Wir schreiben als Wissenschaftler, die mit Jemen und als Einwohner / Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten betroffen sind. Der militärische Angriff Saudi-Arabiens, der von den Staaten des Golf-Kooperationsrates (aber nicht von Oman), Ägypten, Jordanien, Sudan, Großbritannien und vor allem den USA unterstützt wird, ist in der dritten Woche der Bombardierung und Blockade des Jemen. Diese militärische Kampagne ist nach internationalem Recht illegal: Keiner dieser Staaten hat einen Fall für die Selbstverteidigung. Die Ziele der Kampagne umfassen Schulen, Heime, Flüchtlingslager, Wassersysteme, Getreidelager und Nahrungsmittelindustrie. Dies kann den gewöhnlichen Jemeniten entsetzlichen Schaden zufügen, da fast keine Nahrungsmittel oder Medikamente eindringen können.

 

Jemen ist das ärmste Land der arabischen Welt im Pro-Kopf-Einkommen, aber reich an kultureller Vielfalt und demokratischer Tradition. Anstatt zur Zerstörung des Landes beizutragen, sollten die USA und das Vereinigte Königreich eine Resolution des UN-Sicherheitsrates unterstützen, in der sie einen sofortigen, bedingungslosen Waffenstillstand fordern und ihren diplomatischen Einfluss nutzen, um die Souveränität und Selbstverwaltung des Jemen zu stärken. Als Spezialisten sind wir uns der internen Spaltungen innerhalb der jemenitischen Gesellschaft mehr als bewusst, aber wir sind der Meinung, dass es den Jemen selbst überlassen ist, eine politische Lösung auszuhandeln.

 

Zeichner des Briefes

Robert Burrowes, Universität von Washington; Steve Caton, Harvard Universität; Sheila Carapico, Universität von Richmond; Paul Dresch, Universität Oxford; Najam Haidar, Barnard College; Anne Meneley, Universität Trent; Brinkley Messick, Universität von Columbia; Flagg Miller, Universität von Kalifornien-Davis; Martha Mundy, London School of Economics; Thanos Petouris, SOAS-Universität von London; Lucine Taminian, Das Amerikanische Akademische Forschungsinstitut im Irak; Gabriele vom Bruck, SOAS-Universität von London; Janet Watson, Universität von Leeds; Lisa Wedeen, Universität von Chicago; Shelagh Wehr; John Willis, Universität von Colorado; Stacey Philbrick Yadav, Hobart und William Smith Colleges; Sami Zubaida, Birkbeck College, London

 

Ansprechpartner - Veranstaltung

Idee, Konzept, Planung, Organisation, Promotion, Umsetzung, Nachbereitung inkl. Filmproduktion, Social Media etc.

Mathias Tretschog - Freier Journalist bei Stop the WAR in Yemen

 

Für die Inhalte der Redebeiträge sind ausschließlich die Autorinnen und Autoren bzw. Rednerinnen und Redner selbst verantwortlich, sie spiegeln nicht automatisch die  Meinung der Organisatoren*innen bzw. Teilnehmer*innen der Veranstaltungen wieder. Es steht jedem frei - unabhängig seiner Weltanschauung oder Gesinnung - im Kontext Art. 19 (Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung) bzw. Art. 20 (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit) auf Grundlage der Erklärung  Allgemeiner Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 respektive Artikel 5 bzw. 8 Grundgesetz vom 23. Mai 1949, Teilnehmer*in von öffentlichen Veranstaltungen zu sein. 

 

Tontechnik: Die Veranstaltung wird unterstützt von den Mahnwachen für Frieden Berlin

Seit März 2014 organisieren die Berliner Mahnwachen für den ersten Weltfrieden aufgrund der Eskalation in der Ukraine jeden Montag ab 18:00 Uhr - zumeist vor dem Brandenburger Tor, friedliche Kundgebungen um für Frieden auf der Welt zu werben und um politische Entscheider an Willy Brandts Aussage zu erinnern: "Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts."