pax terra musica - friedensfestival

Pax Terra Musica 2017 / 2018

Die Friedensinitiative Stop the WAR in Yemen gehörte 2017 zu den Unterstützerorganisationen des Friedensfestivals Pax Terra Musica, welches vom 23. zum 25. Juni in 14913 Niedergörsdorf stattfand. Auch 2018 wird Stop the WAR in Jemen die Pax Terra Musica gGmbH bei den Vorbereitungen, Organisation und Umsetzung unterstützen.

Spendenkonto

Pax Terra Musica gGmbH   *   DE28 4306 0967 1198 2353 00   *   BIC GENODEM1GLS

Stop the WAR in Jemen

Seit März 2015 führt Saudi Arabien mit Unterstützung einer internationalen Koalition, bestehend aus 12 Ländern inkl. den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland (Regierungskoalitionen: CDU/CSU/SPD vorher FDP), einen völkerrechtswidrigen Krieg – vornehmlich aus der Luft, gegen schiitische Huthi-Rebellen. Die Huthi-Rebellen stürzten den sunnitischen Präsidenten Abdurrabu el-Hadi - der engste Beziehungen zu Saudi Arabien bzw. den USA pflegte und nicht gewillt war, demokratische Neuwahlen nach Absetzung des alten Präsidenten Saleh, im Jemen zu organisieren. 

01.09.2017 - 4. Bautzner Friedensfest zum Weltfriedenstag - Podiumsdiskussion

22./23./25.08.2017 - Saudische Luftangriffe auf Sanaa und Hintergründe zum Krieg


Pax Terra Musica 2017 - Impressionen

Februar 2017 - Die Vision zum 1. Pax-Terra-Musica-Friedensfestival 

Juni 2017 - Impressionen Friedensfestival Pax Terra Musica


Die Zahl der Menschen, die vor Kriegen, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute!

  • laut UNHCR waren Ende 2016 mehr als 65 Millionen Flüchtlinge weltweit auf der Flucht, 50% der Flüchtlinge sind Kinder
  • laut World Food Programm (WFP) haben weltweit 795 Millionen Menschen nicht genug zu essen, 98% von denen, leben in Entwicklungsländern, die Zahl der jährlichen Todesfälle von Kleinkindern belief sich im Jahr 2015 auf 6 Millionen
  • laut United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) findet derzeit im Jemen weltweit die größte humanitäre Katastrophe statt, die EU-Außenminister warnen am 17. Juli 2017 vor 20 Millionen Hungerstoden allein im Jemen, Nigeria, Somalia und Südsudan
  • weltweit beliefen sich allein 2016 die Militärausgaben laut SIPRI auf 1.686 Milliarden US-Dollar, der weltweite Waffenhandel auch in Krisengebiete ist drastisch gestiegen, nach Schätzung von "Hilfe für Kinder in Not" wird aller 14 Minuten ein Mensch durch eine deutsche Waffe getötet 
  • Saudi Arabien, das im Jemen einen völkerrechtswidrigen Stellvertreterkrieg führt, ist weltweit zweitgrößter Waffenimporteur und drittgrößter Abnehmer deutscher Rüstungsexporte - deutsche Meinstreammedien schweigen über die Beteiligung am Völkermord Deutschlands im Jemen!

"... Seit 2015 greift Saudi-Arabien, als einer der wohl bekanntesten „Großkunden“ deutscher Waffenexporte, in den Konflikt im Jemen ein und unterstützt die Gegner der Huthi-Rebellen mit Waffen. 

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate wurden in der Vergangenheit großzügig mit Kleinwaffen aus Deutschland beliefert und unterstützen Gruppen im Jemen. Nach dem militärischen Eingriff der arabischen Allianz hat sich die Situation der Binnenflüchtlinge im Jemen deutlich verschärft. Insgesamt gibt es heute schätzungsweise 2 Millionen Heimatlose im eigenen Land und 19 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. ..."


Pressemeldungen während des Friedensfestivals

23. bis 25. Juni 2017

In der Nacht vom 24. zum 25. Juni erreichten Friedensaktivisten von Stop the WAR in Yemen, die ebenfalls das Festival von Pax Terra Musicaunterstützten, erschütternde Bilder über erneute Tötungen von Zivilisten durch die Kriegskoalition Saudi Arabien, zu deren Unterstützern auch Deutschland gehört.

 

Saudi Arabien ist der drittgrößte Waffenimporteur deutscher Rüstungskonzerne, immer mit Genehmigung der Bundesregierung aus CDU, CSU, SPD und früher FDP. Spiegel-Online14.03.2017: Exportgenehmigung durch Regierung - Neue deutsche Waffen für Saudi-Arabien! „Trotz Jemen-Krieg hat die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien abgenickt. Auch nach Ägypten und in die Vereinigten Arabischen Emirate dürfen deutsche Firmen exportieren. …“.

25.026.2017 - Opfer eines saudischen Luftangriffs
25.026.2017 - Opfer eines saudischen Luftangriffs

Dabei fördert das wahabitische Königreich Saudi Arabien die extremste Form des Islam und bereitet somit dem islamischen Terror weltweit den Boden, siehe Süddeutsche Zeitung vom 12.06.2016 bzw. Frankfurter Allgemeine vom 28.11.2015, die Saudi Arabien als Nährboden des Terrors beschreibt. 

23.06.2017 – Telepolis

US-Soldaten verhören Gefangene in Geheimgefängnissen im Jemen

24.06.2017 - ARD

Epidemie im Jemen - Viel Müll, keine Ärzte - ideal für Cholera

25.06.2017 – Zeit Online

Flüchtlinge: Mehr Menschen fliehen über das Mittelmeer